Keine Punkte, aber gute Stimmung am Heimspieltag

Keine Punkte, aber gute Stimmung am Heimspieltag

Am 08.02.26 trat der VC Breuberg in zwei Heimspielen gegen die VSG Ried-Volleys und die CVJM Arheilgen an.

Für ersten Satz gegen die Ried-Volleys stellte der VC Dominik O’Neill und Max Lust über außen, Lachezar Naydenov und Sebastian Staab über die Mitte, Duc Minh Dinh als Zuspieler und Frank Pissowotzki als Diagonalangreifer auf. Früh gingen die Biebesheimer mit 4:9 in Führung. Viele Aufschlagfehler erschwerten es den Breubergern mehr als einen Punkt in Folge zu bekommen. Erst beim Stand von 8:15 für die Ried-Volleys schafften die Breuberger es Stabilität in ihr Spiel zu bekommen. Doch Breuberg konnte nicht auf dieser Aufbauen: Letztendlich unterlag der VCB mit 16:25.

Im zweiten Satz wurde der von fastnachtshoheitlichen Aufgaben geplagte Sebastian Staab für Maximilian Lust auf die Außenposition getauscht: Der noch leicht verletzte Ben Sior rückte auf Diagonal nach und Frank Pissowotzki kehrt zurück auf die Mittelposition. Für Dominik O’Neill kam Neuling Jan Rüttgerodt auf das Feld. Die neue Formation lief leicht besser: die Odenwälder lagen mit 7:4 vorne. Doch Zuordnungsschwierigkeiten sorgten für defensive Lücken auf der Breuberger Hälfte, obwohl der Block sehr gut stand. Zwar konnte Zuspieler Duc Minh Dinh mit einigen gelegten Bällen punkten, allerdings konnte der Biebesheimer Zuspieler seine Angreifer stabiler in Szene setzen, weshalb sich der Punktestand auf 20:20 entwickelte. Ein ruhiger Aufbau sowie starke Aufschläge, die Libero Alex Schleich bewusst vermieden haben sorgte dafür, dass die Ried-Volleys den Satz mit 20:25 gewonnen haben.

Da die Formation des zweiten Satzes besser lief, behielt Trainerin Alina Pissowotzki die Aufstellung im dritten Satz. Wieder führten die Breuberger mit 7:4. Doch die VSG schaffte es Zugriff zu finden und überholte den VCB auf 10:15. Vorallem der „Big Boi“ der Ried-Volleys zeigte starke Blockaktionen und erhöhte deren Vorsprung auf 20:12. Doch starke Aufschläge von Frank Pissowotzki kombiniert mit starken Angriffen von Sebastian Staab und Lachezar Naydenov sowie eine etwas stabilere Defensive vom inzwischen eingewechselten Dominik O’Neill schafften es, die Odenwälder zurück auf 17:21 zu befördern. Leider reichte das nicht, da die Ried-Volleys den Satz mit 21:25 gewannen, was eine 0:3 Niederlage besiegelte.

Weiter ging es mit einem Spiel gegen die zweitplatzierten CVJM Arheilgen. Breuberg stellte einiges um: Lachezar Naydenov besetzte die Außenposition zusammen mit Jan Rüttgerodt, Maximilian Lust und Frank Pissowotzki waren die Mittelblocker, Duc Minh Dinh der Zuspieler und Ben Sior der Diagonalangreifer. Früh setzten sich die Darmstädter auf 1:8 ab. Doch Lachezar Naydenov und Maximilian Lust kamen mit ihren Positionstausch gut zurecht, da sie mit starken Angriffen den Vorsprung auf ein 8:13 verkürzen konnten. Leider hatten die Arheilger eine stärkere Durchschlagskraft, weshalb Breuberg sich mit 14:25 Punkten im ersten Satz zufriedengeben musste.

Mit der gleichen Aufstellung ging der VC in den zweiten Satz. Langsam kam auch Breuberg ins Spiel und lag zwar 7:9 hinten, konnte aber mit starker Blockarbeit beeindrucken. Ben Sior holte Punkte, die sonst niemand geholt hätte und auch Lachezar Naydenov hat den Boden der Darmstädter Seite ordentlich poliert. Trotzdem verlor der VC den Satz mit 19:25.

Bekanntlich sind alle guten Dinge drei, weshalb die Aufstellung dieselbe blieb. Der dritte Satz beginn mit einer Führung von 13:8 für Breuberg. Die Blockarbeit stimmte und Alexander Schleich hat die Defensive sehr gut zusammengehalten. Bei der CVJM zeigte sich die Nervosität, da sie mehr und mehr Fehler produzierten. Vorallem Maximilian Lust testete die Defensive der Darmstädter ausgiebig. Newcomer Jan Rüttgerodt konnte auch beeindruckende Punkte herausholen und Lachezar Naydenov fühlte sich inzwischen auf der Außenposition pudelwohl. Kurz wurde es spannend mit einem 18:16, doch Breuberg konnte die Führung souverän ausnutzen und beendete den Satz mit 25:22 und blieb mit 1:2 im Spiel.

Die Breuberger gingen mit der gleichen Aufstellung in den vierten Satz. Leider ging wohl die Puste aus: Die Darmstädter eröffneten das Spiel 5:10, da sich immer mehr Fehler in der Zuordnung beim VCB einschlichen. Auch ein Wechsel von Dominik O’Neill gegen Jan Rüttgerodt beim Stand von 11:19 konnte die Defensive nicht verbessern. Letztendlich beendete Darmstadt diesen wie den ersten Satz mit einem 14:25, womit die 1:3 Niederlage für Breuberg feststand. Zwar konnte der VC Breuberg an diesem Tag punktetechnisch nichts holen, konnte aber wenigstens als Tabellenletzter den Tabellenzweiten ärgern, die bereits als Aufsteiger feststehen. Es spielten: Duc Minh Dinh, Ben Leon Sior, Lachezar Naydenov, Dominik O’Neill, Jan Rüttgerodt, Frank Pissowotzki, Maximilian Lust, Sebastian Staab, Alexander Schleich

(Alina Pissowotzki)

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